GEBÄRMUTTERHALSKREBS

Ich möchte Sie darüber informieren, dass seit Oktober 2006 der erste Impfstoff, Gardasil, gegen die vier HPV Typen 6, 11, 16 und 18 zur Verfügung steht.  Er reduziert das Risiko, an Gebärmutterhalskrebs um 70% und an Genitalwarzen um 90% zu erkranken.  Die HPV-Impfung wirkt vorbeugend und nicht zu Behandlung des Gebärmutterhalskrebses oder dessen Vorstufen.

Risikofaktoren für Gebärmutterhalskrebs sind früher Geschlechtsverkehr und häufiger Partnerwechsel.

Empfohlen wird die Impfung für junge Mädchen ab 9 Jahren bis zum Alter von 26. Bei jungen Frauen ab dem 26. Lebensjahr und bei jungen Männern, fehlen noch die entsprechenden wissenschaftlichen Ergebnisse über die Wirksamkeit der HPV-Impfung.

Eine vollständige Impfung erfolgt in 3 Teilen, jeweils in den Oberarm. Die 2. Teilimpfung erfolgt nach 2 Monaten, die 3. Teilimpfung 4 Monate nach der 2. Teilimpfung.

Laut wissenschaftlicher Studien hält der Impfschutz 5 Jahre. Es ist jedoch auch möglich, dass der Schutz ein Leben lang anhält.

Der jährliche Krebs(Pap)-Abstrich ist jedoch trotz Impfung unumgänglich.

Es ist mir auch ein großes Anliegen, meine Patientinnen nach Krebserkrankungen in der Familie zu fragen und gemeinsam Möglichkeiten zu besprechen, die aus einem Krankheitskreis herausführen, um ein erfülltes und vor allem angstfreies Leben führen zu können.

Auch wenn bereits geimpft wurde, ist es sehr sinnvoll, die seelischen Zusammenhänge von Krankheiten zu verarbeiten.
Unter dem Punkt „Aktuelles“ erfahren Sie mehr darüber.

GEBÄRMUTTERKREBS
Risikofaktoren für das Corpuskarzinom entstehen durch Störungen der Eierstockfunktion im Sinne eines Hyperöstrogenismus, wie:
Frühe Menarche (Menstruationsbeginn)
Ausgeprägte Zyklusstörungen
Internistische Begleiterkrankungen wie: Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus
Exogene Risikofaktoren sind die alleinige Verabreichung von Östrogenen in der Perimenopause.
Regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt werden empfohlen.